GAK erfolgreich durch MINT-EC rezertifiziert!

Das GAK ist für die nächsten vier Jahre Mitglied im MINT-EC-Netzwerk! Das freut uns und macht uns stolz, da wir im Gutachten als Leuchtturmschule beschrieben wurden.

Warum freut uns das?
Wir können weiterhin den GAK-Schüler*innen die Möglichkeit geben, an Camps und Workshops der naturwissenschaftlichen Extraklasse, also an Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten und besonderen Unis teilzunehmen. Außerdem bleiben wir dadurch MINT-EC-Zertifikat-Vergabestelle! Die Zahlen zeigen, dass immer mehr unserer naturwissenschaftlich interessierten Schüler*innen sich um das Zertifikat bemühen, um ihre Chancen auf dem Studien- und Arbeitsmarkt zu vergrößern. Auch für uns Lehrer bietet das Netzwerk die Gelegenheit, sich mit engagierten Kolleg*innen aus anderen MINT-EC-Schulen auszutauschen. Herr May wurde in dem Gutachten übrigens explizit dafür gelobt, dass er seit der Aufnahme 2015 regelmäßig zur Schulleitertagung gefahren ist, um sich im Netzwerk einzubringen.

Wie verlief die Bewerbung?
In unserem Fall ging es um die Rezertifizierung, also um die Bestätigung der Mitgliedschaft. Man lädt sich den Fragebogen herunter und ist zuerst erschlagen von den 26 Seiten, den Tabellen und dem Fließtext, die bearbeitet werden müssen. Aber im Team (Mt, Gd, Stn) und einer sinnvollen Arbeitsteilung schafft man das neben den unterrichtlichen Verpflichtungen. Trotzdem verbrachten wir viele Wochenende und Ferientage damit.
Dadurch, dass Gd und ich schon die Erstbewerbung gemeinsam erarbeitet hatten und durch unsere guten Kontakte im Netzwerk, wussten wir, worauf es ankommt. Da das Netzwerk seit unserer Erstbewerbung 2015 von 238 auf 328 Schulen angewachsen war, hatten sich die Kriterien verschärft.
Die Jury – bestehend aus Vertreter von Wissenschaft, Industrie und Schule – prüft die Schule und eine Mitarbeiterin von MINT-EC verfasst das Gutachten. Außerdem bekamen wir Besuch von einem externen Gutachter von MINT-EC, dem ein Gremium aus GAK-Schülern, GAK-Elternvertreter, Herrn May und unserem Team Rede und Antwort stand. Er war begeistert von der Ausstattung der naturwissenschaftlichen Sammlungen und den Aktivitäten im Bereich der Wettbewerbe in den Naturwissenschaften, vom Acker und von unserem JuStis-Programm. Diese enge Verzahnung der Förderung von naturwissenschaftlich interessierten Schüler*innen durch Laborklasse – AGs – NTWplus-Kurse – große Wahlmöglichkeit der naturwissenschaftlichen Kurse in der Qualifikationsphase – Wettbewerbsangebote – hatte er bisher an keiner von ihm besuchten Schule erlebt. Nach dem Besuch war klar: „Daumen hoch aus seiner Sicht für die Rezertifizierung“.

Jetzt blieb uns nur noch zu warten, bis wir das Gutachten von der Geschäftsstelle von MINT-EC zugeschickt bekamen. Sehr beeindruckt hat die Jury, dass wir nicht nur alle geforderten Kriterien übererfüllen, sondern auch unsere bei der Erstbewerbung 2015 gesetzten eigenen Ziele deutlich übertreffen. Z.B. unsere Jugend-forscht-Aktivitäten: wer die letzten Jahre verfolgt hat, weiß, dass uns dieses deutlich gelungen ist.

Während der Wartezeit auf das Gutachten (September 2019 bis Februar 2020) entwickelten sich unsere Projekte an der Schule auch weiter, z.B. qualifizierte sich die „Hühnergruppe“ des SOLAP-Teams beim Hans-Riegel-Preis, der im Rahmen der MINT-EC-Schulleitertagung ausgelobt und vergeben wird.

Wir freuen uns daher sehr, wenn möglichst viele Schüler*innen die MINT-EC-Angebote wahrnehmen. Sowohl zum eigenen Nutzen, aber auch für die Schule, denn auch daran werden wir gemessen. Zum Glück haben wir einen Schulleiter und viele Kollegen, die diese Aktivitäten unterstützen!

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