Tanzende Rosinen

Vor ein paar Tagen haben wir einen Versuch für die Sechstklässler unserer Schule veröffentlicht, den man zuhause durchführen kann. Natürlich durfte auch jeder andere den Versuch durchführen. Heute geht es mit einem anderen Experiment weiter.

Wenn wir eine Rosine ins Wasser werfen, geht sie unter. Das ist uns sicherlich bekannt. Doch kann man eine Rosine dennoch zum Schwimmen bekommen? Um das zu testen, eignet sich der Versuch „Tanzende Rosinen“. Er ist sehr leicht und mit wenigen Materialien durchzuführen.

Du benötigst folgende Materialien:

  • ein Trinkglas
  • Rosinen
  • Leitungswasser
  • Sprudelwasser

So führst du den Versuch durch:

Fülle dein Glas zuerst mit Leitungswasser und wirf ein paar Rosinen hinein. Wie zu erwarten, werden die Rosinen untergehen und am Boden des Glases liegen bleiben. Versuche zu erklären, warum die Rosinen untergehen und warum sie nicht schwimmen.

Führe genau denselben Versuch nun mit Sprudelwasser durch. Du wirst sehen, dass die Rosinen jetzt immer wieder aufsteigen und sinken werden (siehe Bild).

Doch warum steigen die Rosinen nun auf und bleiben nicht wie im vorherigen Versuch am Boden vom Glas liegen? Diese Frage gilt es jetzt zu beantworten. Ich empfehle hierzu eine genaue Beobachtung des Experiments. Achte auf jede Kleinigkeit, die dir im Vergleich zu dem Versuch mit Leitungswasser auffällt und versuche damit zu erklären, warum die Rosinen im Sprudelwasser aufsteigen.

Falls du zu keiner Lösung kommst, kannst du deinen Chemie- oder Physiklehrer fragen.

Viel Spaß beim Experimentieren!

Allgemeiner Experimentierhinweis
Bei dem hier vorgestellten Experiment werden keine gefährlichen Stoffe verwendet und es bestehen keine besonderen Gefahren. Trotzdem solltest du das Experiment nur in Anwesenheit eines Erwachsenen durchführen.

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