Mein MINT-FSJ am Deutschen Museum

Mein Name ist Katharina Haupt, ich bin 19 Jahre alt und habe 2019 mein Abi am Gymnasium Am Kattenberge gemacht. Während meiner Zeit am GAK habe ich im Bereich der Naturwissenschaften schon viel ausprobiert. Ich habe zum Beispiel meine Facharbeit im Rahmen eines Junior Studiums an der Jacobs University geschrieben und durfte dort Versuche zur Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Lagerungsbedingungen auf Rohkaffee durchführen. Zusätzlich habe ich immer wieder Veranstaltungen des MINT-EC besucht und auch bei Jugend forscht teilgenommen.

Nach dem Abi konnte ich mich trotzdem noch nicht auf einen Studiengang festlegen und habe mich dazu entschieden, ein FSJ zu machen. Mir war es aber wichtig weiterhin etwas mit Naturwissenschaften zu machen und so entschied ich mich für ein FSJ Kultur am Deutschen Museum in München. Auf den ersten Blick hat ein FSJ Kultur nicht viel mit Naturwissenschaften zu tun, allerdings ist das Deutsche Museum das größte Wissenschafts- und Technikmuseum der Welt. Als FSJler sind wir zu dritt und arbeiten alle in der Abteilung Bildung, das bedeutet wir helfen bei der Vorbereitung von Schulklassenprogrammen und auch bei der Umsetzung von verschiedenen Veranstaltungen mit.

Katharina vor dem Deutschen Museum

Am Anfang war es eine ziemliche Umstellung in eine fremde Stadt zu ziehen und nach der Schule 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, aber gerade durch die Zusammenarbeit mit den anderen beiden FSJlern macht es viel mehr Spaß. Einen Großteil unserer Arbeit haben wir mit der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen zum Wissenschaftsjahr „Künstliche Intelligenz“ verbracht. Darüber hinaus arbeite ich mit im Team Nürnberg in der Entwicklung von Laborprogrammen für die Zweigstelle des Deutschen Museum in Nürnberg, die 2020 noch eröffnet werden soll. In dem Zuge habe ich ein Schulklassenprogramm zum Thema Bionik ausgearbeitet. Alles in allem haben wir als FSJler Einblick in verschiedene Bereiche des Museums und bekommen auch die Möglichkeit an verschiedenen Projekten mit zu arbeiten, je nachdem was uns interessiert. Neben unserer Arbeit hat man als FSJler vier Seminare, bei denen man jeweils eine Woche mit Freiwilligen aus anderen Einsatzstellen zusammen ist und so auch noch mal neue Leute kennenlernt.

Solltet ihr also auch noch nicht wissen, was ihr studieren möchtet oder einfach noch ein Jahr dazwischenschieben wollt, dann kann ich euch ein FSJ auf jeden Fall empfehlen. Lasst euch dabei auch nicht davon abhalten, dass es soziales bzw. kulturelles Jahr heißt, denn es gibt auch da die Möglichkeit im naturwissenschaftlichen Bereich zu arbeiten.

Über die Autorin
Katharina Haupt hat ihr Abitur 2019 am Gymnasium Am Kattenberge gemacht. Ihre Leistungskurse waren Chemie, Biologie und Deutsch. Nach ihrem Abitur absolvierte sie ein „Freiwilliges Soziales Jahr Kultur“ am Deutschen Museum in München.

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