Stolze Jungforscher

Nach über einem halben Jahr Vorbereitungszeit, die mit Experimentieren, dem Verfassen einer schriftlichen Arbeit, dem Gestalten eines Posters und dem Einüben eines Vortrags verbracht wurde, traten beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Lüneburg acht Jungforscher vom GAK mit sieben Projekten an. Insgesamt wetteiferten dort 101 Jungforscher mit 60 Projekten um die begehrten Platzierungen.

Die Schülerinnen und Schüler vom GAK kamen außerordentlich erfolgreich zurück, da alle platziert wurden. Dieser tolle Erfolg wird einem besonders deutlich, wenn die Sieger aus den sieben Fachgebieten von Jugend forscht auf die Bühne gerufen werden und die Fahrkarten zum Landesentscheid nach Clausthal-Zellerfeld oder nach Oldenburg (Schüler experimentieren) vergeben werden. Bei mir stellte sich das Gänsehautfeeling ein, als viermal hintereinander Schüler vom GAK aufgerufen wurden.

Hinter dieser Nachricht verbergen sich die folgenden Schülerinnen und Schüler:

  • Fachgebiet Arbeitswelt, 1. Platz Schüler experimentieren: Einkäufe auf dem Fließband ohne Gymnastik? Ole Linden, 9c
  • Fachgebiet Biologie, 3. Platz Jugend forscht: Welche Blattoberflächen sind die besten Wassersammler? Merdisa Hujdur, Jg. 12
  • Fachgebiet Chemie, 1. Platz Jugend forscht: Trocknungsbeschleunigung von Ölfarbe, Hendrik Brang, Jg. 12
  • Fachgebiet Chemie, 3. Platz Jugend forscht: Inwiefern wird die spezifische Leitfähigkeit von Ionen beeinflusst? Helen Stübbe, Elias Reitzel, Jg. 12
  • Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften: 1. Platz Jugend forscht: Regenablaufproblematik in unseren versiegelten Städten. Nina Anft, 11a
  • Fachgebiet Mathematik und Informatik: 1. Platz Jugend forscht: Molekülbewegungssimulation. Richard Roßner, Jg. 12
  • Fachgebiet Physik, 1. Platz Jugend forscht: Messung und Veränderung der Oberflächenspannung von Wasser. Lars Schuster, Jg. 12

An dieser Stelle muss ich sehr stolz hervorheben, dass wir seit fünf Jahren im Fachgebiet Chemie immer mindestens einen ersten Platz im Regionalwettbewerb erreichen.

Manche der Projektideen sind entstanden in Kooperation mit unserem JuStis-Programm (Jacobs-University und der TUHH Bereich Verfahrenstechnik), wobei ein Teil der Experimente in der Schule und der andere Teil an den Unis durchgeführt wurde.

Ich freue mich sehr darüber, dass wir am GAK so tolle Schüler haben, die nicht nur in den naturwissenschaftlich Fächern herausragende Leistungen bringen, sondern sich auch noch aktiv sozial am GAK einbringen, wie z.B. in der SV oder an Projekten der Humanitären Schule.

Es hätte nun gegolten, für den Landesentscheid Niedersachsen in Clausthal (Jugend forscht) und für Ole für in Oldenburg (Schüler experimentieren) die Daumen zu drücken. Aber leider wurden die Jungforscher durch die Schulschließungen aufgrund der Coronavirus-Thematik ausgebremst: die weiterführenden Landeswettbewerbe wurden von den Wettbewerbsleitungen von Jugend forscht abgesagt. Wir sind stolz auf die wunderbaren Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler!

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